A-Judokas: Summer Games Zug, 27.–31. Mai 2026

Bericht geschrieben von Barbara Bortoluzzi

Vom 27. bis 31. Mai 2026 trafen sich in Zug rund 1600 Athletinnen und Athleten, um sich in 16 verschiedenen Sportarten zu messen. Mit dabei waren auch sechs A-Judokas des Judo- und Aikido Clubs Wohlen, die mit viel Einsatz, Kampfgeist und Freude auf die Matte gingen.

Damit die Wettkämpfe für alle Teilnehmenden fair und ausgeglichen gestaltet werden konnten, wurden die Athletinnen und Athleten aufgrund ihrer kognitiven Beeinträchtigung und ihres Leistungsniveaus in verschiedene Gruppen eingeteilt. So hatten alle die Möglichkeit, sich mit Gegnerinnen und Gegnern auf Augenhöhe zu messen.

Die Ziele der Wohler Judokas waren klar: Sie wollten eine Medaille mit nach Hause nehmen – am liebsten natürlich eine goldene. Doch nicht nur die sportlichen Erfolge machten die Summer Games zu einem besonderen Erlebnis. Ebenso wichtig waren die Begegnungen, die gemeinsame Zeit und das starke Gefühl der Zugehörigkeit. «Hier kann man sein, wie man ist. Man muss sich nicht verstellen», waren sich die Judokas einig.

Gerade im Judo werden Werte wie Respekt, Wertschätzung, gegenseitige Unterstützung und Inklusion gelebt. Diese Offenheit und Toleranz erleben die A-Judokas sowohl im Sport als auch in ihrem Vereinsumfeld. Für den Alltag und die Öffentlichkeit wünschen sie sich jedoch, dass dieser Gedanke noch stärker gelebt wird.

Ihr Wunsch lässt sich in einem einfachen Motto zusammenfassen: «Versucht es doch einfach. Es ist nicht schwer. Und wenn es nicht auf Anhieb klappt, dann hat man es wenigstens versucht – oder man versucht es so lange weiter, bis es gelingt.»

Die Summer Games haben einmal mehr gezeigt, dass sportliche Leistungen und gelebte Inklusion Hand in Hand gehen können – auf und neben der Judomatte.

Medaillen: